Beim Patellaspitzensyndrom handelt es sich um eine schmerzhafte, degenerative und oftmals chronische Überlastung am Übergang zwischen Knochen und Sehne der Kniescheibe (lat. Patella). Hier kommt es infolge von Überlastung zu einer sogenannten Tendinopathie, die eine Entzündung oder Reizung der Patellasehne nach sich zieht.
Da die charakteristische Überlastung vor allem bei Sprungbewegungen auftritt, bezeichnet man das Patellaspitzensyndrom auch als Springerknie. Dementsprechend häufig tritt das Patellaspitzensyndrom bei Sportarten mit hohem Anteil an Sprungaktivitäten wie z.B. Fußball, Handball, Basketball, Volleyball und Hochsprung auf. Auch Läufer, die sich auf ausdauernde Läufe wie Marathons spezialisiert haben, sind überdurchschnittlich häufig betroffen.
Patellaspitzensyndrom – Ursachen
Hinter dem Patellaspitzensyndrom steht eine ungewohnte und in der Regel dauerhafte Zugbelastung. Diese wirkt sich in erster Linie am Knochen-Sehnen-Übergang am unteren Ende der Kniescheibe (Patellaspitze) aus. Infolge der Überlastung kommt es zu einer Reizung und bei fortwährender Belastung schließlich zu einer schmerzhaften Entzündung. Besondere Belastungen erfährt Dein Knie vor allem beim kräftigen Abspringen als auch bei der Landung mit stark gebeugten Knien, zumal die Quadrizepssehne die komplette Belastung aufnimmt.
Auch regelmäßige Bergabläufe können das Risiko steigern. Manche Mediziner gehen davon aus, dass es infolge der Belastung zu Mikrorissen in der Sehne kommt, die wiederum für die Entzündungsreaktion im Rahmen der Reparaturversuche des Körpers verantwortlich sind. Neuesten Erkenntnissen zur Folge kann auch das teilweise Einklemmen der Sehne am Rand der Kniescheibe zum Patellaspitzensyndrom führen. Weitere begünstigende Faktoren sind Fehlstellungen der Füße (z.B. Plattfuß, Senkfuß), des Beckens und der Wirbelsäule.
Patellaspitzensyndrom – Symptome
Typisch für das Patellaspitzensyndrom sind druckähnliche Schmerzen unterhalb der Kniescheibe im Bereich des Sehnenansatzes. In der Regel treten diese Schmerzen sehr plötzlich im Zuge einer hohen Belastung (Landen oder Abspringen) auf. Gerade im Anfangsstadium verschwinden die Beschwerden nach dem „Warmlaufen“ oftmals wieder. Mit dem Fortschreiten der Reizung nimmt die Schmerzintensität oftmals zu. Darüber hinaus breitet sich der zunächst lokal begrenzte Schmerz nach unten in Richtung Schienbein aus. Mediziner unterscheiden beim Patellaspitzensyndrom zwischen vier Stadien:
Stadium 1: Schmerzen treten meist nur nach dem Ende der Belastung auf und haben keine Funktionseinschränkungen zur Folge.
Stadium 2: Schmerzen zeigen sich bereits beim Beginn der Belastung, klingen währenddessen aber ab. Nach der Beendigung der Belastung nehmen die Beschwerden wieder zu.
Stadium 3: Es kommt zu dauerhaften Schmerzen, die das Ausüben sportlicher Tätigkeiten unmöglich machen und auch alltägliche Belastungen wie z.B. das Treppensteigen stark erschweren.
Stadium 4: Die Patellasehne hält der Belastung nicht mehr Stand und reißt.
Patellaspitzensyndrom – Behandlung
Eine operative Behandlung ist in der Regel nur bei einem Patellasehnenriss in Stadium 4 notwendig. In allen anderen Fällen liegt der Fokus der Behandlung auf der Beseitigung vorhandener Schmerzen und der Eindämmung der Entzündung. Dazu empfehlen Mediziner die zeitweise Ruhigstellung des Knies und das regelmäßige Kühlen nebst der Vermeidung aller Aktivitäten, die Schmerzen hervorrufen. Zur Entzündungsbekämpfung kannst Du ergänzend auch auf entzündungshemmende Medikamente (NSAR) setzen. Dazu gehören unter anderem Paracetamol und Diclofenac. Die medikamentöse Behandlung erfolgt dabei in der Akutphase, die ca. 7-10 Tage dauert.
Sind die akuten Schmerzen abgeklungen, kannst Du Dich langsam wieder an die sportliche Belastung herantasten. Wichtig ist auch hier, dass Du das betroffene Knie nach der Belastung für 20-30 Minuten mit einem Eisbeutel kühlst. Auch Bandagen helfen bei der Schmerzlinderung und der Heilung des Knies. Alternativ kannst Du Dein Knie auch bei einem professionellen Physiotherapeuten tapen lassen. Mit ein wenig Geschick kannst Du das Tapen bei einem Patellaspitzensyndrom aber auch selbst übernehmen. Die Anleitung dazu findest Du ebenso im Internet wie das spezielle Kinesiotape.
So beugst Du dem Patellaspitzensyndrom vor
Der Schlüssel zur Vorsorge ist die Kräftigung der Patellasehne nebst der Oberschenkelmuskulatur. Ideal sind hier Streck- und Beugeübungen für die Oberschenkelmuskulatur. Darunter fallen beispielsweise Übungen wie der Beinstrecker (Leg-Extension), der Beinbeuger (Leg-Curls) und die Beinpresse. Solltest Du nicht in einem Fitnessstudio, sondern zuhause trainieren, kannst Du diese Übungen zumindest in beschränktem Umfang auch mit Gewichtsmanschetten durchführen.
Alternativ kannst Du auf Kniebeugen setzen. Unabhängig von der Übungsauswahl ist es wichtig, dass Du die Belastung der Sehne langsam steigerst. Beginne zunächst mit leichtem Gewicht und 25-30 Wiederholungen mit jeweils 4-5 Sätzen pro Übungen. Anschließend kannst Du das Gewicht über Wochen und Monate hinweg langsam steigern und die Wiederholungszahl daran anpassen, bis Du einen Bereich von 10-12 Wiederholungen erreicht hast. Für die bestmögliche Prophylaxe solltest Du die Kräftigungsübungen ein- bis zweimal pro Woche durchführen.
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23/03/2025
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Epilepsy Safe Mode: this profile enables people with epilepsy to use the website safely by eliminating the risk of seizures that result from flashing or blinking animations and risky color combinations.
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